Ich weiss jetzt nicht ob es Zwischenstufen, wie "Mittel" bei Panasonics IFC gibt, wenn ja, dann kannst du das mal ausprobieren, eventuell reduziert sich der videoartige Look dadurch etwas.
Sinn und Zweck ist eigentlich eine flüssigere Bewegungsdarstellung, das erreicht man mit Zwischenbildrechnungen wie IFC auch, aber als Nebeneffekt hat man halt eine Veränderung des Film Looks.
Insbesondere bei den 24 Bildern/Sek. von Blu-ray hat man ohne eine Zwischenbildrechnung in manchen Szenen, bei manchen Kameraschwenks, eine nicht komplett flüssige Bewegungsdarstellung.
Dafür ist bei Panasonic IFC, es errechnet auf Basis der sich bewegenden Objekte zusätzliche, künstliche Frames (Bilder).
Dadurch erhöht sich die zeitliche Auflösung von 24 Bildern/Sek. und das Bild wirkt in Szenen wo 24 Bilder/Sek nicht für eine perfekte Smoothness ausreichen dann flüssiger.
Nachteil dabei ist allerdings eine Veränderung des Looks, insbesondere bei Filmen auffällig, der Bildhintergrund wirkt dann meistens sehr statisch, wie eine stehende Kulisse, deshalb nennt man das auch Soap Opera Effect, oder auch Video Look, weil es mehr aussieht wie eine Videoaufnahme, b.z.w. wie eine Soap wo Schauspieler vor stehenden Kullissen agieren.
Letztendlich Geschmacksache, manche Leute mögen den Look von Zwischenbildrechnungen, zumal das Hervorstechen der Objekte vor statischem Hintergrund dem Bild auch eine künstliche Bildtiefe, Plastizität verleiht, b.z.w. manche wollen unbedingt eine flüssigere Bewegungsdarstellung vorallem bei Blu-ray, andere mögen den Soap Effect wiederum absolut nicht und akzeptieren in manchen Szenen lieber eine nicht optimal flüssige Bewegungsdarstellung.
Kannst es ja mal mit verschiedenem Bildmaterial ausprobieren, bei TV fällt es eventuell auch gar nicht so auf wie bei DVD/Blu-ray Filmen.
Wenn es dich stört kannst du es aber jederzeit bedenkenlos deaktivieren, sinnvoll ist in dem Punkt letztendlich das, was dir besser gefällt.